Ich versuche zu erreichen, dass das, was ich schreibe eine Bedeutung hat; seien es nun Liedtexte, Gedichte oder Blogeinträge. Deswegen schreibe ich relativ wenig an Menge, weil ich Inhalt will. Daher ist es für mich dann auch hart wenn Leute meine Texte nicht verstehen oder sie ihnen nicht gefallen, es steckt doch einiges an Mühe darin.
Wenn sie die Texte nicht verstehen, frage ich mich immer, ob ich mich so schlecht ausgedrückt habe oder zu kompliziert. Am schlimmsten ist es jedoch wenn ich festellen muss, dass sie die Texte gar nicht verstehen können. Weil sie sich über andere Dinge Gedanken machen, oder eine andere Bildung genossen haben. Ich weiß dass das jetzt schnell dahin abdriften kann, dass es arrogant und hochnäsig klingt, soll es aber gar nicht sein. Es ist nunmal so, dass unterschiedliche Schulen unterschiedliches Lehren bzw. unterschiedlich viel. Ich lese sehr viel, versuche mich für sehr viel zu interessieren und auch vieles zu hinterfragen. andere tun dies nicht; deswegen können sie dann auch nicht verstehen, was hinter meinen Texten steckt. Ich möchte aber auch nicht so schreiben, dass es möglichst alle verstehen können, weil ich dann oft gar nicht ausdrücken könnte, was mir wichtig ist, was ich für mich erkannt habe oder was mich gerade beschäftigt. Trotzdem finde ich es schade.
Ich weiß, dass Künstler meistens selbst am kritischsten mit sich selbst sind. So geht es mir auch. Deswegen mache ich mir auch Gedanken darüber, ob meine Texte auch das transportieren, was ich vermitteln will; ob sie verständlich sind und trotzdem nicht belanglos. Dasselbe ist es auch mit meiner Musik. Alles was man macht, gerade musikalisch ist von anderen inspiriert. Das ist ganz natürlich, aber ich möchte eben nicht unbedingt, dass es wirkt, als sei es kopiert. Ich möchte, dass meine Lieder im Kopf bleiben und doch nicht klingen, als habe man sie durch die Hitmaschine gedreht. Sie sollen den Text und das, was ich damit ausdrücke, von den Stimmungen wiedergeben und unterstützen.
Das sind vielleicht alles sehr hohe Ansprüche an mich selbst. Aber ich möchte eben, dass meine Form der Kunst etwas ausdrückt und vielleicht sogar erfreulicherweise anderen etwas bedeutet. Deswegen landen auch viele Skizzen im Papierkorb oder existieren ewig als Ideen, bis ich sie so umsetzen kann, dass sie meinen eigenen Anforderungen entsprechen.
Sonntag, 20. Mai 2012
Samstag, 22. Oktober 2011
Das "wenn du heute vor meiner Tür stehst und wieder mit mir zusammen sein willst, werde ich gar nicht erst überlegen" Prinzip
Es kann Phasen geben, in denen man sich einen Ex-Partner zurückwünscht. Das kann direkt nach einer Trennung sein oder auch Jahre später. Wenn dieser Ex-Partner vor der Tür stehen würde und einem offenbaren würde, dass er oder sie einen gerne zurück hätte, würde man nicht überlegen; man würde sofort "ja" sagen. Das ist auch durchaus verständlich, meist fühlt man sich in diesen Phasen sehr allein oder ist nicht gerade sehr selbstbewusst. Man fragt sich warum die Beziehung überhaupt auseinander gegangen ist, oder was man falsch gemacht hat. Meist fehlen einem Antworten oder es gab nach der Trennung keine finale Aussprache.
Was man jedoch vergisst oder gar nicht sehen kann / will ist die Sache, dass es auf jeden Fall einen Grund gab. Auch wenn man ihn nicht kennt. so gab es ihn doch. Natürlich ist es sicher besser ihn zu wissen. Deswegen mag es sicher hilfreich sein, auch nach Jahren, noch einmal Kontakt aufzunehmen, um ein klärendes Gespräch zu bekommen. Man sollte sich aber auch darauf einstellen, dass man keine Antwort bekommt oder eine die man nicht gerne hören möchte.
Egal wie, man muss sich damit abfinden, dass die Beziehung rum ist und dass der Moment von dem man träumt nicht kommen wird. Nur selten lässt sich eine Beziehung wieder aufnehmen oder von vorn beginnen - auch nach Jahren nicht und wenn dass der Fall ist, geht es meistens nach kurzer Zeit wieder schief. Deswegen sollte man sich dieses Leid ersparen und auch wenn der Weg erst einmal durch Ungewissheit und Trauer führt; so ist es doch besser für einen selbst.
Was man jedoch vergisst oder gar nicht sehen kann / will ist die Sache, dass es auf jeden Fall einen Grund gab. Auch wenn man ihn nicht kennt. so gab es ihn doch. Natürlich ist es sicher besser ihn zu wissen. Deswegen mag es sicher hilfreich sein, auch nach Jahren, noch einmal Kontakt aufzunehmen, um ein klärendes Gespräch zu bekommen. Man sollte sich aber auch darauf einstellen, dass man keine Antwort bekommt oder eine die man nicht gerne hören möchte.
Egal wie, man muss sich damit abfinden, dass die Beziehung rum ist und dass der Moment von dem man träumt nicht kommen wird. Nur selten lässt sich eine Beziehung wieder aufnehmen oder von vorn beginnen - auch nach Jahren nicht und wenn dass der Fall ist, geht es meistens nach kurzer Zeit wieder schief. Deswegen sollte man sich dieses Leid ersparen und auch wenn der Weg erst einmal durch Ungewissheit und Trauer führt; so ist es doch besser für einen selbst.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Der Andere in uns
"In meinem Köper wohnt ein Fremder, kein Ahnung, wie er das aushält"
Diary of Dreams: Into X
Sei es meine Lieblingsband ASP, die in ihrem Albumzyklus "Der schwarze Schmetterling" dem Thema nicht nur ein Konzeptalbum widmen, oder Diary of Dreams in ihrem neuen Album "Ego:X"; das Thema scheint Musikern, die ihre Texte über psychische Landschaften schreiben öfter über den Weg zu laufen.
Es ist ja nicht unüblich gewissen Charakterzügen seiner selbst einen Namen zu geben:
- Das Kind
- Der Schweinehund
- usw.
Ich muss aber sagen, dass ich es schon hilfreich finde, in Personen zu denken. Ich würde gewisse Charakterzüge, die man als eine Art Person zusammenfasst, nicht als komplett Eigenständig ansehen. Sie sind eine Untermenge von unserer gesamten Persönlichkeit. Aber es macht gewisse Dinge einfacher, wenn man sich mit sich selbst beschäftigt. Man kann sich selbst kategorisieren und lernen mit sich selbst umzugehen.
Jeder hat eine dunkle Seite seiner Persönlichkeit. Warum ihr nicht eine Art Namen geben? Natürlich kann es unter Umständen auch bedenklich sein das zu tun. Aber eine Freundin hat mir erzählt, dass eine Psychologin mal zu ihr sagte, sie solle als erwachsenes Ich das kindliche Ich an die Hand nehmen, wenn sie vor schwierigen Situationen Angst habe. Mehrere Psychologen geben den Rat eigene interne Dialoge zu führen. Ich denke da hilft dieser Ansatz dabei.
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